10 Haus in Zollikon Realisiert
Die 1925 von Hermann Dietz für die Genossenschaft Allmend erbauten Reihenhäuser wurden schon früh in ihrer fast 100-jährigen Geschichte privatisiert und seither mehrfach verkauft. Umso erstaunlicher war es, inmitten der durchgrünten Siedlung ein baulich und räumlich nahezu unverändertes Haus anzutreffen. Der Umbau wagt den Spagat zwischen Sensibilität im Umgang mit der Bausubstanz und Radikalität in der Konzentration der Eingriffe. Die überraschend komplexe, zentrale Raumskulptur im Erdgeschoss ist Auflager für die Holzdecken, trägt die Lasten der Obergeschosse, beinhaltet Cheminée, Holzlager und Kamin, zoniert die Raumzonen und prägt in ihrer Materialität und Präsenz den Charakter des ganzen Geschosses. Alle anderen Bauteile sind leicht, ephemer und nutzen, wo immer möglich, vorhandene Materialien als lokale Wiederverwendung.

Direktauftrag

Architektur: Stefan Wülser + Nicolaj Bechtel + Daniel Klinger
Bauingenieur: Schnetzer Puskas
Bauphysik: Raumanzug

 
(schliessen)
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