Das Haus am Hang versucht bekannte Elemente der bürgerlichen Stadtvilla auf zeitgemäss Art zu interpretieren. Die Räume werden nutzungsoffen, vielfältig schaltbar und für eine Vielzahl von Lebensformen aneigenbar. Die einfache und systematische Raumstruktur verdichtet sich zum Zentrum hin und vermag die orthogonal zum Hang liegenden Räume selbstverständlich zu gliedern. Vielfältige Durchblicke und Wege schaffen Grosszügigkeit im dicht organisierten Lebensraum. Die volumetrische Staffelung des Hauses am Hang lässt der unterhalb der Parzelle liegenden Strasse viel Raum und schafft auf selbstverständliche Weise Aussenräume auf unterschiedlichen Plateaus. So orientieren sich die Wohnungen, trotz gleichbleibender Grundstruktur, auf den verschiedenen Geschossen erst zur Seite und dann nach unten. Das letzte Geschoss dreht die innere Struktur um 90 Grad und vermag dem Haus dank angepassten Raumhöhen einen starken oberen Abschluss zu geben.
Privates Planerwahlverfahren 1. Preis
Architektur: Stefan Wülser + Nicolaj Bechtel + Margarida Leāo
Struktur: Schnetzer Puskas Ingenieure