Im Wohnhaus von Hans Zwimpfer (1973) wurde eine kleinteilige Maisonette-Wohnung prototypisch renoviert und umgebaut. Die dem in schwerer Vorfabrikation gebauten Haus innewohnende Qualitäten der grossen Raumtiefen und der klaren Schottenstruktur, werden durch den Umbau sicht- und erlebbar gemacht. Die Fassade wird sanft renoviert, ohne die lochartigen Fenster zu verändern. Alle Bekleidungen wie Teppiche oder Tapeten werden entfernt und die bislang verdeckten, rohen Oberflächen zur Nutzung freigelegt. Die Innenwände im Wohngeschoss werden entfernt und der Raum nur noch durch eine membranartige, zonierend wirkende Scheibe geteilt. Hier kommen Küche, Lichtinstallation, Eingangsbereich, ein raumhoher Spiegel und die Gästetoilette zusammen und verleihen dem offenen Raum ein Zentrum.
Direktauftrag
Architektur: Stefan Wülser + Margarida Leão