Der Pavillon im Park ist als offener Treffpunkt im Uni-Quartier konzipiert. Er soll allen – den Institutionen, den Anwohnern des Quartiers, den Pendlern und den Besuchern – als Ort für Nutzungen und Begegnungen dienen. Durch seine maximale diagonale Ausdehnung und die raumfassende Wirkung seines Daches vermag sich der Pavillon in verschiedenen Maßstäben mit dem Ort zu verbinden. Seine Form ist ein präzises, kontextuelles Passstück und eine selbstbewusste Form zugleich. Ein leicht verzerrtes, ortsspezifisches Achsraster vermittelt zwischen den um 102° ausgedrehten Strassenfluchten. Die präzisen Schnitte des Daches folgen dabei der inneren Logik seiner geometrischen Eigenständigkeit: Zwischen den beiden Kreisbögen des Vorplatzes und des Parkraums sowie entlang der zurückversetzten Strassenbaulinien findet der Pavillon eine Form, die ihn je nach Perspektive als strassenbegleitendes Dach, als Tor zum Park oder als frei geformte, schatten spendende Gartenhalle erscheinen lässt.
Wettbewerbsbeitrag
Architektur: Stefan Wülser + Mona Fögler + Ileana Crim